Wenn wir keine neue Vorbilder schaffen, bleiben uns die alten Vorstellungen erhalten.

Sollen Gesellschaftsnormen überdacht, Gleichstellung gestärkt und Gleichberechtigung erreicht werden, funktionieren Gesetze, Forderungen und Aufrufe nur bis zu einem gewissen Punkt. Es braucht «lebensechte» Vorbilder, die neue Wege aufzeigen und motivieren, über den Status quo hinaus zu denken und sich zu bewegen.

Der Anteil der Absolventinnen und Absolventen an Schweizer Hochschulen liegt heute bei rund 60%. Viele Frauen sind sehr gut ausgebildet, dennoch verschwinden viele von ihnen oft nach wenigen Berufsjahren «von der Bildfläche». Die Gründe dafür sind vielfältig. Das Ergebnis ist stets das Gleiche: Die Stimmen, Gedanken und Ideen dieser oft top ausgebildeten und kompetenten Frauen gehen verloren.

Frauen müssen also in der Öffentlichkeit sichtbarer werden. Junge Frauen (und Männer) brauchen weibliche Vorbilder, an denen sie sich orientieren können. Nur wenn frau gesehen wird, ist eine Änderung der Wahrnehmung und damit letztlich die Gleichstellung von Mann und Frau in der Gesellschaft möglich.


Der Verein «Helvetia spricht» initiiert spezifische Projekte, um die Sichtbarkeit der Frauen in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Wir binden Ostschweizer Frauenorganisationen und bündeln bestehende Kräfte. So können Tausende von Ostschweizer Frauen direkt angesprochen und miteinander verbunden werden.

«Helvetia spricht» ist ein gemeinnütziger sowie parteipolitisch und konfessionell unabhängiger Verein mit dem Zweck der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz. Dies soll durch die Erhöhung der Sichtbarkeit von Frauen und der Wahrnehmung derer Kompetenzen in Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung erreicht werden. Dafür initiieren und verwirklichen wir spezifische Projekte. » Mehr zu unserem Verein finden Sie hier.